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Evolution

Ausgangsprodukt: Mineralfaserabfälle

Abfälle mit künstlichen Mineralfasern (KMF) wurden bisher auf Deponien beseitigt. Die Abfälle sind deponietechnisch schlecht einbaubar, allerdings sind sie ein gutes Ausgangsprodukt für die Verwertung. Abfälle aus Glas-, Mineral- und Steinwolle bilden das Ausgangsmaterial eines patentierten Verwertungsverfahrens.

Zwischenprodukt: Woolit® (Weitere Infos über Woolit® unter www.woolit.de)

In der Verwertungsanlage der Wool.rec. GmbH wird aus Mineralfaserabfällen das Produkt Woolit® hergestellt. Zunächst werden sämtliche Störstoffe wie Papier, Gipskarton und Bauschutt aussortiert. Anschließend erfolgt eine mechanische Aufbereitung der Mineralfaserabfälle. Zur Herstellung des Produktes Woolit® werden den fein gemahlenen Mineralfasern Trägerstoffe, wie Ton, und organische Bindemittel zugesetzt.

Endprodukt: Ziegel

Woolit® wird als Zuschlagstoff in der Ziegelindustrie eingesetzt. Beim Brennen der Ziegel schmilzt die Mineralfaser auf und dringt als Schmelze in den Ziegel ein. Dabei wird die Mineralfaser zerstört. Der Ziegel erhält so eine höhere Festigkeit und bessere wärmedämmende Eigenschaften. Zudem entstehen Vorteile in der Vortrocknungsphase.

Einzigartigkeit!